Citrat, Oxid, Glycinat, dazu Pulver, Kapseln und Brausetabletten: Wer im Laden vor dem Magnesiumregal steht, ist schnell überfordert. Wir bringen Ordnung in das Angebot und zeigen, woran du ein gutes Produkt erkennst.
Wofür der Körper Magnesium braucht
Magnesium ist an hunderten Vorgängen im Körper beteiligt, unter anderem an Muskeln und Nerven. Ein Mangel kann sich zum Beispiel durch Muskelzucken oder nächtliche Wadenkrämpfe bemerkbar machen. Über eine ausgewogene Ernährung nehmen die meisten Menschen genug auf, doch in manchen Phasen kann der Bedarf höher sein.
Die wichtigsten Formen im Vergleich
Nicht jedes Magnesium ist gleich. Entscheidend ist, wie gut der Körper es aufnehmen kann.
- Magnesiumcitrat: gut verträglich und gut verfügbar, ein solider Allrounder
- Magnesiumglycinat: sehr magenfreundlich, beliebt für die Einnahme am Abend
- Magnesiumoxid: günstig und hoch dosiert, wird aber schlechter aufgenommen
Worauf du beim Kauf achten solltest
Ein Blick auf die Rückseite verrät mehr als jede Werbung auf der Vorderseite. Diese Punkte helfen dir, ein gutes Produkt zu erkennen:
- Die genaue Magnesiumverbindung steht klar auf der Verpackung
- Die Menge an reinem Magnesium ist angegeben, nicht nur das Gesamtgewicht
- Wenige Zusatzstoffe und keine unnötigen Farb oder Süßstoffe
- Eine nachvollziehbare Tagesdosis statt überzogener Mengen
Wer empfindlich auf den Magen reagiert, fährt mit Citrat oder Glycinat meist besser. Hoch dosiertes Oxid kann bei manchen abführend wirken.
Unser Fazit
Magnesium kann in bestimmten Situationen sinnvoll sein, ist aber kein Pflichtprogramm für jeden. Achte auf die Form, eine vernünftige Dosierung und kurze Zutatenliste. Und wenn du regelmäßig Beschwerden wie Krämpfe hast, kläre die Ursache am besten ärztlich ab, bevor du auf eigene Faust dauerhaft ergänzt.