Der erste Kaffee gehört für viele zum Aufstehen wie das Zähneputzen. Doch direkt nach dem Wecker ist der Körper schon von selbst im Aufwach Modus. Der Kaffee verpufft dann ein Stück weit.
Warum direkt nach dem Aufwachen nicht ideal ist
Am Morgen ist der Spiegel des Wachmacher Hormons Cortisol von Natur aus hoch. Trinkst du genau dann Kaffee, kommt er gegen einen ohnehin wachen Körper an. Der Effekt ist kleiner, als er sein könnte.
Der bessere Zeitpunkt
Viele fahren gut damit, den ersten Kaffee etwa ein bis anderthalb Stunden nach dem Aufstehen zu trinken. Dann lässt der natürliche Wachmacher nach, und der Koffein Schub trifft auf einen Moment, in dem du ihn wirklich brauchst.
So findest du deinen Rhythmus
Jeder Mensch tickt anders, und auch der Schlaf spielt eine Rolle. Diese kleinen Anpassungen helfen beim Ausprobieren:
- Direkt nach dem Aufstehen erst ein Glas Wasser trinken
- Den ersten Kaffee bewusst etwas nach hinten schieben
- Am Nachmittag auf späten Kaffee verzichten für besseren Schlaf
- Beobachten, wann dich der Kaffee am meisten trägt
Stell dir das Glas Wasser schon am Abend ans Bett. So startest du mit Flüssigkeit in den Tag und überbrückst die Wartezeit bis zum Kaffee ganz leicht.
Wann es egal ist
Wenn dein Morgenkaffee für dich ein liebgewonnenes Ritual ist und dir guttut, musst du nichts ändern. Der Tipp ist eine Einladung zum Ausprobieren, keine Vorschrift.