Zurück zur Startseite
SCHLAF

Warum dein Schlafzimmer zu warm sein könnte

Du drehst dich nachts hin und her und schiebst es auf den Stress? Manchmal liegt es schlicht an der Temperatur. Die meisten Schlafzimmer sind wärmer, als gut für den Schlaf ist.

Gesundheits Redaktion 4 Min. Lesezeit Juni 2026
Aufgeräumtes Schlafzimmer mit Bett

Damit wir einschlafen, muss die Körperkerntemperatur leicht absinken. Ein zu warmes Zimmer macht dem Körper genau das schwer. Er kommt nicht richtig herunter, und der Schlaf bleibt unruhig.

Die ideale Schlaftemperatur

Als guter Richtwert gelten etwa 18 Grad im Schlafzimmer. Das fühlt sich tagsüber fast ein wenig kühl an, ist für die Nacht aber ideal. Schon wenige Grad mehr können erklären, warum du nachts schwitzt und öfter aufwachst.

Warum Kühle beim Einschlafen hilft

Sinkt die Temperatur, sendet der Körper das Signal, dass es Zeit zum Schlafen ist. Deshalb hilft auch das altbekannte warme Bad am Abend. Danach kühlt der Körper ab, und genau dieser Abfall macht angenehm müde.

Ein kühles Zimmer ist kein Luxus, sondern eines der einfachsten Schlafmittel überhaupt.

So bekommst du es kühler

Du musst nicht gleich in eine Klimaanlage investieren. Oft reichen schon kleine Anpassungen:

  • Vor dem Schlafengehen einmal kräftig durchlüften
  • Tagsüber bei Sonne die Rollläden geschlossen halten
  • Leichte, atmungsaktive Bettwäsche aus Naturfasern wählen
  • Elektrogeräte aus dem Schlafzimmer verbannen, sie geben Wärme ab
Praxistipp

Kalte Füße halten wach. Wenn dir trotz kühlem Zimmer die Füße frieren, helfen dünne Socken besser als eine wärmere Decke.

Wenn es doch wärmer sein darf

Jeder Mensch ist anders, und auch das Alter spielt eine Rolle. Wenn du dich bei 18 Grad unwohl fühlst, taste dich langsam heran. Wichtiger als die genaue Zahl ist, dass du nachts nicht schwitzt und dich rundum wohlfühlst.

Gut zu wissen: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden sprich bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Mehr aus der Redaktion

Verständliche Gesundheit, jede Woche neu.

Alle Artikel ansehen