Vitamin D ist besonders, denn der Körper bildet es vor allem selbst, sobald Sonne auf die Haut trifft. Im Winter steht die Sonne in unseren Breiten jedoch so tief, dass diese Produktion deutlich zurückgeht.
Warum gerade der Winter kritisch ist
Von etwa Oktober bis März reicht das Sonnenlicht oft nicht aus, um genug Vitamin D zu bilden. Der Körper zehrt dann von den Reserven, die er im Sommer angelegt hat. Bei manchen Menschen sind diese Speicher schneller leer als bei anderen.
Woran du einen Mangel erkennst
Ein Mangel macht sich oft unauffällig bemerkbar, etwa durch Müdigkeit oder häufige Infekte. Sicherheit gibt allerdings nur ein Bluttest. Raten ist hier der falsche Weg, denn auch zu viel Vitamin D ist nicht harmlos.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Wenn ein Test einen Mangel zeigt, ist ein Präparat sinnvoll. Diese Punkte helfen bei der Auswahl:
- Vitamin D3 statt D2, der Körper kann es besser nutzen
- Eine Dosierung, die zu deinem gemessenen Wert passt
- Tropfen auf Ölbasis, da Vitamin D fettlöslich ist
- Keine überzogenen Hochdosen ohne ärztliche Rücksprache
Nimm Vitamin D zu einer Mahlzeit mit etwas Fett ein. So kann der Körper es deutlich besser aufnehmen als auf nüchternen Magen.
Unser Fazit
Im Winter kann eine Ergänzung für viele sinnvoll sein, ein Muss ist sie nicht. Lass deinen Wert im Zweifel bestimmen und dosiere danach. So vermeidest du sowohl einen Mangel als auch eine unnötige Überdosierung.