Für Bewegung muss es kein Schweiß treibendes Training sein. Der einfache Spaziergang ist kostenlos, braucht keine Ausrüstung und lässt sich fast überall einbauen. Trotzdem wird er oft belächelt.
Was beim Gehen im Körper passiert
Beim Gehen kommt der Kreislauf in Schwung, die Muskeln arbeiten und der Kopf bekommt frische Luft. Viele Menschen merken, dass sich beim Spazieren Gedanken sortieren und Anspannung nachlässt.
Warum gerade die Regelmäßigkeit zählt
Ein einzelner langer Marsch am Wochenende bringt weniger als der tägliche kurze Gang. Der Körper liebt Wiederholung. Deshalb ist die Runde nach dem Mittagessen oft wertvoller als der seltene Gewaltmarsch.
So baust du es in den Alltag ein
Du musst dir keine Zeit extra freischaufeln, oft reicht es, bestehende Wege zu nutzen:
- Eine Station früher aussteigen und den Rest gehen
- Das Telefonat im Gehen statt im Sitzen führen
- Nach dem Essen eine kurze Runde um den Block
- Verabredungen zum gemeinsamen Spaziergang statt ins Café
Leg den Spaziergang an einen festen Anker im Tag, etwa direkt nach dem Mittagessen. Was an eine Gewohnheit gekoppelt ist, vergisst man seltener.
Wann du es ruhiger angehen solltest
Spazieren tut fast allen gut. Wenn du jedoch Herzprobleme hast oder dich beim Gehen unwohl fühlst, sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt über das richtige Maß.